Über Uns

Seit 2005 wird der Betrieb nun von Familie Knauer in Zusammenarbeit mit Familie Pautsch als NaturlandBetrieb bewirtschaftet. Zwei Jahre vergingen und der Bio-Hof wurde Lieferant der Gläsernen Meierei. Fährt man heute nach Groß Petershagen, findet man einen modernen, ökologisch wirtschaftenden Milchviehbetrieb vor.

Der ehemalige Gutshof Groß Peters hagen wurde zu DDR-Zeiten als LPG geführt. Nach der Wende hat die Familie Gregor Pautsch als Wieder einrichter auf Teilen der LPG-Anlage einen Milchviehbetrieb mit 85 Kühen im Boxenlaufstall aufgebaut.

Es wurde erweitert, renoviert und neu gebaut:

Stallbauten_klein

  • Renovierung und Dachsanierung der vorhandenen Altgebäude
  • Neubau einer Fahrsiloanlage mit
    2.500 m³
  • Erweiterung der Lagerhalle und Installation einer Photovoltaik-Anlage
    in 2012
  • Neubau eines Kälberstalles in 2012
  • Neubau eines zweiten Kuhstalles mit 150 Plätzen als Boxenlaufstall mit Tiefboxen,
    asphaltierten Laufgängen und
    Schieberanlagen durch Firmen der Region
  • Umzug der melkenden Kühe Ende 2013
  • Neubau eines Güllehochbehälters für 2.800 m³
  • neue Kälber-Iglus

Der Hof wird von der Familie Knauer bewirtschaftet. Hinter der Familie steckt:

  • Pe (Josef Knauer) ist Diplom Agraringenieur (TU Weihenstephan) und seit 1990 Mitglied des Gemeinderates Pastetten.
  • Inge Knauer ist Diplom Landespflegerin (FH Weihenstephan). Seit 1986 Mitglied bei Naturland und Tagwerk.
  • Paul Knauer studiert zurzeit in Weihenstephan.
  • Rosa Knauer

Außerdem sind zurzeit zwei Lehrlinge (Fabio Mathony; Felix Müller) da, die die Familie unterstützen.

Der Weiler Taing (drei kleine Bauern und eine große Kirche) liegt 35 km östlich von München und wurde 1006 als „loco tiginga“ erstmals urkundlich erwähnt

Der Hof ist seit mehreren Generationen im Familienbesitz und trägt den Hofnamen beim „Dounga“. Der Familienbesitz lässt sich bis ins 17. Jahrhundert nachverfolgen, wobei der Familienname jeweils durch Einheirat von Tiefenmoser über Renauer auf Knauer wechselte.

Während meinem Landwirtschaftstudium (1981 – 1987) an der TU Weihenstephan beschäftigte ich mich mit der Idee der Bio-Landwirtschaft. Nachdem es mir gelungen ist meine Eltern ebenfalls davon zu überzeugen, praktizieren wir seit 1984 ökologische Landwirtschaft und sind seit 1986 Naturland-Mitgliedsbetrieb

1988 erfolgte dann die Betriebsübergabe

Seit 1991 sind wir verheiratet und 1993 bzw. 1999 bekamen wir „Verstärkung“ durch die Geburt von Paul bzw. Rosa

Wichtige betriebliche Entwicklungsschritte seither:

  • 1990 Neubau Getreidelager u. -aufbereitung
  • 1993 Wohnhausneubau mit Verarbeitungs- und Lagerräumen
  • 1999 Neubau Kartoffellagerkeller und Erweiterung Kuhstall auf 70 Kuhplätze
  • 2002 Bau der Fahrsiloanlage
  • 2004 Neubau Kälberstall
  • 2005 Betriebskauf in Groß Petershagen
  • 2011 Neubau Maschinenhalle mit Photovoltaikanlage
  • 2004, 2007, 2013 Flächenzukäufe

Warum “bio”?
Mit Beginn meines Landwirtschafts-Studiums (1981) wurde mir die Problematik der konventionellen Landwirtschaft deutlich, ein Umdenken war erforderlich (1984).

Die heutige Landwirtschaft hat folgende negative Einflüsse:
• auf die natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Tier wie z.B. Trinkwasser, Luft und Boden
• Artenrückgang, Störung v. natürlichen Ökosystemen
• Ausräumung der Landschaft (keine Landschaftselemente wie Hecken und Ackerrandstreifen)
• Bedrohung der Gesundheit durch Umgang mit gefährlichen Agrochemikalien
• Betriebsspezialisierung (kein Kreislaufdenken), Überschußproduktion und geringe Preise für Lebensmittel

Die wichtigsten Gründe für die Umstellung auf biologische Landwirtschaft waren:
• Produktion von gesunden Lebensmitteln (Wegfall von Dünge- und Spritzmittel)
• Artgerechte Tierhaltung (keine Anbindehaltung und längere Tiertranporte)
• Gesunderhaltung der Böden
• Erhaltung des Landschaftsbildes